Jeden Abend anrufen
Ein Anruf um acht sagt nichts über halb drei nachts. Und wer gestürzt ist, kommt nicht ans Telefon, um zu sagen, dass er gestürzt ist.
Eine große Taste auf ihrem Telefon. Zwei Sekunden gedrückt halten, und die ganze Familie weiß Bescheid, mit Uhrzeit und Standort. Danach ruft das Telefon euch von allein an, einen nach dem anderen, bis jemand abnimmt.
Ohne Basisstation · Ohne Pflegegrad · Rund 20.000 Downloads in neun Monaten
Vier Wege, die fast jede Familie durchläuft, bevor sie etwas anderes sucht.
Ein Anruf um acht sagt nichts über halb drei nachts. Und wer gestürzt ist, kommt nicht ans Telefon, um zu sagen, dass er gestürzt ist.
Eine Basisstation im Flur, ein Knopf um den Hals, ein Vertrag mit Grundgebühr. Der Alarm geht an eine Leitstelle, die die Familie erst danach anruft.
Muss geladen und getragen werden. Nachts liegt sie meistens auf der Kommode, und nachts passiert das meiste.
Der Satz beruhigt den, der ihn sagt. Nicht den, der danach allein in der Wohnung bleibt.
Eine große Taste auf dem Startbildschirm. Sie muss zwei Sekunden gehalten werden, damit sie nicht versehentlich auslöst. Danach läuft ein kurzer Countdown mit „Abbrechen“.
Der Alarm erreicht alle Betreuenden gleichzeitig, mit Uhrzeit und Namen der Person, die um Hilfe gebeten hat, und mit drei Schaltflächen: Anrufen, Karte öffnen, „Ich komme“.
Es ruft die Betreuenden nacheinander an, über die Freisprecheinrichtung. Es muss nichts mehr angetippt werden, und man kann auch mit dem Handy in der Tasche sprechen.
Der Standort erreicht die Betreuenden auch bei geschlossener App und wird nach zehn Minuten von allein beendet. Ist kein GPS da, sagt die App das offen, statt einen Ort zu erfinden.
Die beiden lösen dieselbe Sorge auf zwei verschiedene Arten. Hier steht, worin sie sich unterscheiden, auch dort, wo der Hausnotruf im Vorteil ist.
| Klassischer Hausnotruf | Blina Family | |
|---|---|---|
| Gerät | Basisstation in der Wohnung und Funkknopf am Handgelenk oder um den Hals | Das Android-Telefon, das schon da ist |
| Kosten | Etwa 23 bis 29 € im Monat für das Basispaket | 0 €, ohne Zeitlimit |
| Zuschuss der Pflegekasse | 27 € im Monat ab Pflegegrad 1, seit April 2026 | Keiner: Blina Family ist kein anerkannter Hausnotruf |
| Wer wird alarmiert | Eine Leitstelle, die dann die Angehörigen verständigt | Direkt die Familie, mit Uhrzeit, Namen und Standort |
| Rückruf | Über die Leitstelle, meist über die Freisprechanlage der Basisstation | Das Telefon ruft die Betreuenden nacheinander an, 30 Sekunden pro Nummer |
| Außerhalb der Wohnung | Funktioniert nur in Reichweite der Basisstation | Überall, wo das Telefon Empfang hat |
| Standort | In der Regel die hinterlegte Wohnadresse | Der aktuelle Standort, zehn Minuten lang, nur im Notfall |
| Voraussetzung | Pflegegrad für den Zuschuss, Vertrag, Installation | Ein Telefon und zehn Minuten Einrichtung |
Ehrlich gesagt: Ein anerkannter Hausnotruf ist ein geprüftes Hilfsmittel mit einer Leitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist. Blina Family ist eine App und ersetzt das nicht. Wer einen Pflegegrad hat und den Zuschuss nutzen kann, fährt mit beidem am besten: die Leitstelle für den Notfall in der Wohnung, Blina Family für alles davor und für die Wege draußen.
Das, das dein Elternteil schon benutzt. Es muss nichts gekauft werden.
Von dort richtest du alles ein, aus der Ferne. Auch mehrere Betreuende sind möglich.
Ein Assistent fragt genau die Berechtigungen ab, die gebraucht werden, und erklärt, warum.
So funktioniert es – in zweieinhalb Minuten
Das Video zeigt die App auf Englisch – die deutsche Fassung folgt.
Der Notfall ist der seltene Teil. Den Rest der Zeit macht das Modul etwas Ruhigeres.
Die Erinnerung klingelt auf dem Handy der Person, die das Medikament nimmt, nicht auf deinem. Mit den Tasten „Jetzt einnehmen“, „Eingenommen“ und „Snooze 10 Min“.
Allergien, Blutgruppe, Hausarzt und Notfallkontakte, griffbereit für die Person, die zuerst da ist oder mit dem Arzt spricht.
Ein Tippen sagt: alles in Ordnung. Bleibt es aus, fällt es auf. Es verlangt nichts, aber sein Ausbleiben sieht man.
Standort nur im Notfall. Er wird erst erhoben, nachdem HILFE gedrückt wurde, nur mit der eigenen Familie geteilt, und die Übertragung endet nach zehn Minuten von allein. Solange sie läuft, bleibt auf dem Telefon eine sichtbare Benachrichtigung. Gesprächen wird nicht zugehört und die Anrufliste wird nicht gelesen: die App sieht nur, ob die Leitung frei oder besetzt ist, um zur nächsten Nummer weiterzugehen. Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Nein. Ein anerkannter Hausnotruf ist ein Gerät mit Basisstation und Notrufzentrale; die Pflegekasse bezuschusst ihn seit April 2026 mit 27 € im Monat, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Blina Family ist kein solches Gerät und wird deshalb nicht bezuschusst. Dafür braucht es keine Zentrale und keinen Pflegegrad: Die HILFE-Taste läuft auf dem Telefon, das dein Elternteil schon hat, und der Alarm geht direkt an die Familie.
Ja. Die HILFE-Taste, die Medikamenten-Erinnerungen und der Standort leben auf dem Telefon deines Elternteils. Du richtest alles aus der Ferne ein, im Alltag wird dort nur die große Taste angetippt.
Nein. Auf dem Telefon der geschützten Person zeigt die App nur die große HILFE-Taste, kein Menü und keine Module. Eingerichtet wird alles aus der Ferne, von deinem Telefon aus.
Die Taste muss zwei Sekunden gehalten werden, und danach läuft ein kurzer Countdown mit der Schaltfläche „Abbrechen“. Eine Berührung genügt, und es wird niemand benachrichtigt.
Ja. Du legst fest, wer zu den Betreuenden gehört und in welcher Reihenfolge angerufen wird. Alle bekommen die Meldung gleichzeitig, und das Telefon ruft sie nacheinander an, bis jemand abnimmt.
Nein. Der Standort wird ausschließlich nach einem Druck auf HILFE erhoben, für höchstens zehn Minuten, und ist nur für die Betreuenden der eigenen Familie sichtbar.
Geschützte Familie ist Teil von Blina Family und im kostenlosen Plan enthalten, zusammen mit Kalender, Finanzen, Fahrzeugen, Kontakten, To-dos und Reisen.